Es ist nicht ungewöhnlich, dass eine schwere Erkrankung bei Angehörigen große Angst auslöst: Angst um den erkrankten Menschen oder auch Angst vor Veränderungen und Überforderung.

Wenn Ihre Angst zu einer Belastung wird, ist es ratsam, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Wichtig ist, dass Sie Ihre negativen Gefühle nicht verdrängen, sondern darüber sprechen und nichts in sich hineinfressen. Sprechen Sie mit Freunden oder Angehörigen offen und ehrlich über Ihre Sorgen, auch wenn es Ihnen vielleicht schwerfällt.

Es kann auch hilfreich sein, sich Beistand bei Selbsthilfegruppen zu suchen oder sich in Internetforen oder sozialen Medien mit anderen Betroffenen auszutauschen. Auch viele Krankenkassen bieten psychologische Unterstützung über Telefon oder Internet an. Auch Gespräche mit Seelsorger:innen oder Therapeut:innen können helfen, mit den eigenen Ängsten besser umzugehen.

Wichtig: Beachten Sie bitte auch Ihr eigenes Infektionsrisiko, wenn Ihr Partner/Ihre Partnerin krank ist. Gerade bei älteren Menschen ist das häusliche Infektionsrisiko groß. Tragen Sie zu Hause einen Mund-Nasen-Schutz, achten Sie auf Abstand, und lüften Sie regelmäßig die Räume.

Weitere Informationen zur psychologischen und psychosozialen Unterstützung und Links zu möglichen Anlaufstellen finden Sie in der Rubrik „Unterstützung".

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