In akuten Notfällen – beispielsweise bei plötzlich auftretenden starken Schmerzen, Atemnot oder hohem Fieber – sollten Sie schnellstmöglich medizinisch versorgt werden.
Rettungsdienst: 112
Über die Notrufnummer 112 können Sie in lebensbedrohlichen Situationen den Rettungsdienst alarmieren (z. B. bei starker Atemnot infolge einer COVID‑19-Erkrankung, bei starken Schmerzen in der Brust, die auf einen Herzinfarkt hindeuten können, oder bei einem Schlaganfall).
Ärztlicher Bereitschaftsdienst/Notfallpraxen: 116 117
Über die Telefonnummer 116 117 erreichen Sie den Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Ärzte. Der Bereitschaftsdienst vermittelt Kontakt zu Notfallpraxen und hilft schnell bei Erkrankungen, mit denen Sie normalerweise in eine Arztpraxis gehen würden, wenn die Behandlung nicht bis zum nächsten Werktag warten kann.
Terminservicestellen
Wenn Sie möglichst schnell einen Termin beim Facharzt bekommen möchten, können Ihnen möglicherweise die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen helfen. Hierzu sollten Sie wissen, dass Sie sich die vermittelte Arztpraxis in der Regel nicht aussuchen können und manchmal auch längere Wege in Kauf nehmen müssen.
Wichtiger Hinweis: Man sollte Termine im Krankenhaus oder in der Arztpraxis nicht aus Angst vor einer Corona-Infektion vermeiden. Eine Verschiebung oder Absage von notwendigen Arztbesuchen aus Furcht vor einer Infektion ist aus medizinischer Sicht eine schlechte Entscheidung. Bei Notfällen kann es lebenswichtig sein, schnellstmöglich Hilfe zu bekommen. Aber auch Vorsorgeuntersuchungen sollten nicht verschoben werden.
Im Zweifel sollten Sie im Krankenhaus oder in der Arztpraxis anrufen und nachfragen, ob ein Termin möglich ist und wie Sie sich dort am besten vor Infektionen schützen können.