Sie sollten damit rechnen, dass Sie nach einer Corona-Impfung möglicherweise eine Impfreaktion des Körpers spüren werden. Dabei können unterschiedliche Beschwerden auftreten: etwa Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber, Erkältungssymptome oder auch Schmerzen im Arm, ähnlich wie bei Muskelkater.
Dazu muss man wissen, dass es sich hierbei nicht um unerwünschte Nebenwirkungen handelt, sondern um unbedenkliche Anzeichen für eine erwünschte Immunreaktion des Körpers auf den Impfstoff. Eine starke Impfreaktion kann unangenehm sein, aber in der Regel dauert sie nur wenige Tage.
Im Einzelfall lässt sich die Impfreaktion meist kaum vorhersagen – bei manchen Menschen tritt gar keine Impfreaktion auf, bei anderen fällt sie stärker aus.
Neben der Impfreaktion kann es in sehr seltenen Fällen auch zu Nebenwirkungen und Impfkomplikationen kommen. Dabei können Beschwerden wie Kopfschmerzen, Atemnot, Schwellungen und Lähmungen der Arme oder Beine, Brustschmerzen, Hautblutungen oder Lähmungen der Brust und des Gesichts auftreten. Beschwerden wie Atemnot, starker Herzschlag und Brustschmerzen können Anzeichen einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis) sein. Hiervon betroffen sind vorwiegend jüngere Männer, Jungen und männliche Jugendliche. Wer 4–16 Tage nach der Impfung solche oder andere Nebenwirkungen feststellt, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Weitere Informationen zu den Nebenwirkungen von Corona-Impfungen finden Sie auf der Websiter gesund.bund.de des Bundesministeriums für Gesundheit, auf der Website infektionsschutz.de von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und beim Paul-Ehrlich-Institut.
Eine Entscheidungshilfe zur Corona-Impfung mit evidenzbasierten Informationen zu Infektionsrisiken und Krankheitsverläufen für Geimpfte und Ungeimpfte finden Sie auf der Website der Initiative Share to Care.