Welche Untersuchungen kommen bei Verdacht auf Schlaganfall auf mich zu?

Eine rasche Diagnosestellung und Behandlung eines Schlaganfalls ist besonders wichtig. Deshalb wird entweder der verständigte Notarzt / die Notärztin oder ein Arzt / eine Ärztin in der Notaufnahme im Krankenhaus nach typischen Schlaganfallsymptomen fragen und eine körperliche Untersuchung durchführen. Darüber hinaus wird nach bestehenden Risikofaktoren für einen Schlaganfall (wie Bluthochdruck, Rauchen, Fettstoffwechselstörungen oder Vorhofflimmern) und der aktuellen Medikation gefragt.

Um die Diagnose Schlaganfall zu sichern, müssen bildgebende Verfahren wie die Computertomografie (CT) oder die Magnetresonanztomografie (MRT) eingesetzt werden. Zur diagnostischen Abklärung gehören zudem Ultraschalluntersuchungen der hirnversorgenden Blutgefäße (umgangssprachlich Halsschlagadern genannt) und des Herzens, Blutuntersuchungen und eine Ableitung eines Elektrokardiogramms (EKG), um Aufschluss über die wahrscheinliche Ursache des Schlaganfalls zu bekommen und das Risiko für einen erneuten Schlaganfall einschätzen zu können.

In einer speziellen Schlaganfall-Station (sogenannte „Stroke Unit“) des Krankenhauses sind die Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten auf die Behandlung von Schlaganfallpatienten spezialisiert.

Weitere Informationen zur Diagnostik finden Sie in der Patientenbroschüre des Kompetenznetzes Schlaganfall.

What support is available for informal carers who are also in paid employment?

Informal carers can access various forms of help to enable them to combine their caring role with their work. In some cases you can ask your employer to allow you to take time off work for caring tasks and claim care support benefit (Pflegeunterstützungsgeld) to replace the lost earnings.

Periods of time spent caring can also be recognized as contributing towards your pension. The national pension authority (Deutsche Rentenversicherung) provides information on how this works.

Further information about combining employment with caring is available from the Federal Ministry of Health.

Ich pflege Angehörige. Welche Sozialleistungen stehen mir zu und wer kann mich dazu beraten?

Je nach Einstufung in die fünf Pflegegrade erhalten betroffene Familien finanzielle Unterstützung für die häusliche oder stationäre Pflege. In bestimmten Fällen können zusätzliche Leistungen hinzukommen.

Weiterführende Informationen zur Begutachtung und Pflegegrad-Einstufung bietet der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK).

Allgemeine Informationen zu Pflegeleistungen finden Sie beim Online-Ratgeber zur Pflege vom Bundesministerium für Gesundheit.

Wie man sich am besten auf die Begutachtung durch den MDK vorbereiten sollte, können Sie bei der Verbraucherzentrale nachlesen.

Für eine persönliche Beratung zu möglichen Pflegeleistungen können Sie sich an die lokalen Pflegestützpunkte der Kranken- und Pflegekassen wenden.

Weitere Beratungsmöglichkeiten für Sozialleistungen finden Sie in der Rubrik „Beruf & Soziales“.

Wichtig: Beachten Sie bitte auch Ihr eigenes Infektionsrisiko, wenn Ihr Partner/Ihre Partnerin krank ist. Gerade bei älteren Menschen ist das häusliche Infektionsrisiko groß. Tragen Sie zu Hause einen Mund-Nasen-Schutz, achten Sie auf Abstand, und lüften Sie regelmäßig die Räume.

Was sollte man über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Testament wissen?

Durch eine schwere Erkrankung können Menschen in eine Situation kommen, in der sie nicht mehr in der Lage sind, persönliche Dinge selbstständig zu entscheiden und zu regeln.

Deshalb ist es sinnvoll, sich rechtzeitig um Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und ggf. auch Testament zu kümmern, damit Angehörige oder andere Vertrauenspersonen die persönlichen Wünsche später berücksichtigen können.

  • Patientenverfügung:

      Sie regelt das Ausmaß der gewünschten medizinischen Maßnahmen im Fall einer Erkrankung. Die Patientenverfügung sollte man später regelmäßig überprüfen und diese ggf. an eine geänderte Lebens- und Gesundheitssituation anpassen.

  • Vorsorgevollmacht:

      Darin können Sie festlegen, wer Sie im Fall einer schweren Erkrankung gegenüber Ämtern vertreten soll. Auch können Sie in der Vorsorgevollmacht regeln, wer einen Zugriff auf Ihr Konto haben soll, Ihre Post öffnen und bearbeiten darf und an Ihrer Stelle entscheiden darf, wenn beispielsweise ein Umzug ins Pflegeheim ansteht und Ihr Mietvertrag gekündigt werden soll. Bedenken Sie auch, dass Sie zusätzlich möglicherweise eine Bankvollmacht benötigen, weil viele Banken eine Vorsorgevollmacht nicht anerkennen. Dazu kann Ihnen Ihre Bank weitere Informationen geben.

  • Testament:

      Ohne Testament tritt im Todesfall die gesetzliche Erbfolge ein. Das bedeutet, dass in erster Linie Kinder und Ehepartner erben. Wenn Sie andere Wünsche für die Aufteilung Ihres Erbes haben, sollten Sie rechtzeitig ein Testament verfassen.

Man sollte diese Dokumente als Vorsorgemaßnahme betrachten und sich bereits als junger Mensch damit befassen, auch wenn es aus gesundheitlichen Gründen (noch) nicht notwendig erscheint.

Weiterführende Informationen und Vordrucke zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung finden Sie beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und bei der Deutschen Stiftung Patientenschutz.

Hilfreiche Informationen zum Testament bietet ebenfalls das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

Ich habe das Gefühl, bei mir bricht wegen der COVID-Pandemie alles zusammen. Wer kann mir helfen und welche Sozialleistungen stehen mir zu?

Die COVID-Pandemie ist für viele Menschen eine enorme Belastung. Manche sind lange krank und finden nur mit großer Mühe zurück in den Arbeitsalltag, andere haben Geldsorgen wegen Kurzarbeit oder weil ihnen ihr Einkommen als Freiberufler:in wegbricht.

Um soziale Härten abzufedern, stehen zahlreiche staatliche Hilfsmaßnahmen zur Verfügung. Der Corona-Lotse des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hilft Ihnen herauszufinden, welche Unterstützung Sie bekommen können.

Welche finanziellen Hilfen gibt es für Familien in der Corona-Zeit? Das können Sie auf dem Familienportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nachlesen.

Bei der Bundesagentur für Arbeit finden Sie Informationen zum Kurzarbeitergeld und zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten. Die Bundesregierung bietet Informationen zu Wirtschaftshilfen für Selbständige und Unternehmen.

Bei den Sozialverbänden (VdK und SoVD) können Sie sich informieren, welche zusätzlichen Unterstützungsleistungen Sie möglicherweise von der Rentenversicherung, der Bundesagentur für Arbeit oder anderen Stellen bekommen können.

Sprechen Sie auch mit Ihrer Krankenkasse, um herauszufinden, welche unterstützenden Leistungen Ihnen möglicherweise zur Verfügung stehen, die Sie bisher noch nicht genutzt haben. Wenn in Ihrem Haushalt ein Kind oder ein pflegebedürftiger Angehöriger lebt, haben Sie z. B. möglicherweise Anspruch auf eine Haushaltshilfe.

Weitere Anlaufstellen für Beratung und Unterstützung, auch für Hilfe in psychischen Krisensituationen, finden Sie in der Rubrik „Unterstützung“.

Woran können Eltern erkennen, dass Ihr Kind unter der Pandemie-Situation leidet? Und wie am besten helfen?

Viele Studien belegen, dass die Corona-Pandemie für Kinder und Heranwachsende besonders belastend ist. Die häusliche Isolierung, fehlende Freizeitmöglichkeiten und reduzierte soziale Kontakte machen vielen zu schaffen. Bei manchen macht sich die psychische Belastung in einer zunehmenden Lethargie bemerkbar, bei anderen kommt es zu vermeintlich grundlosen Wutausbrüchen.

Eltern sollten aufmerksam sein, wenn Sie bei Ihren Kindern ungewöhnliche Verhaltensänderungen beobachten, und behutsam nachfragen. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Kind zeigen, dass Sie seine Gefühle ernst nehmen und seine negativen Gefühle akzeptieren.

Weitere hilfreiche Informationen finden Sie auf der Website kindergesundheit.info von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Für mein Kind ist es sehr belastend, dass sein Vater/seine Mutter schwer erkrankt ist. Wie sollen wir am besten mit der Situation umgehen?

Viele Eltern wollen ihre Kinder vor emotionalen Belastungen schützen und trauen sich nicht, offen mit ihnen über schwere Erkrankungen zu sprechen. Selbst sehr kleine Kinder spüren aber, wenn sich die Stimmung in der Familie verändert.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Kinder unter der Situation leiden, sollten Sie den Kindern die Erkrankung und ihre Folgen erklären, damit sie die Situation verstehen können. Bei Infektionskrankheiten wie COVID-19 ist es besonders wichtig, den Kindern das Ansteckungsrisiko zu erklären, damit sie verstehen, dass vielleicht eine Zeitlang Abstand gehalten werden muss oder dass Mama oder Papa im Krankenhaus keinen Besuch bekommen darf.

Kinder reagieren auf Erkrankungen von Eltern individuell unterschiedlich. Grundsätzlich können sie mit diesem Wissen aber leichter umgehen als mit einer Verunsicherung über das Verhalten der Eltern.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie die Probleme innerhalb der Familie nicht lösen können, sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Beratungen und Hilfe für Familien werden von vielen Stellen angeboten (u. a. von kommunalen, kirchlichen und freien Trägern.)

Über das Hilfeportal der Diakonie, die Caritas und pro familia können Sie Angebote für Beratungen zu familiären Problemen in Ihrer Umgebung finden.

Kindgerechte Informationen zu Infektionskrankheiten und zur Corona-Pandemie bieten die Websites Hygiene-Tipps-Fuer-Kids.de von der Universitätsklinik Bonn und kindergesundheit-info.de von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Mein Partner/meine Partnerin ist schwer erkrankt, und ich habe große Angst. Was kann ich tun, um die Situation besser zu verkraften?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass eine schwere Erkrankung bei Angehörigen große Angst auslöst: Angst um den erkrankten Menschen oder auch Angst vor Veränderungen und Überforderung.

Wenn Ihre Angst zu einer Belastung wird, ist es ratsam, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Wichtig ist, dass Sie Ihre negativen Gefühle nicht verdrängen, sondern darüber sprechen und nichts in sich hineinfressen. Sprechen Sie mit Freunden oder Angehörigen offen und ehrlich über Ihre Sorgen, auch wenn es Ihnen vielleicht schwerfällt.

Es kann auch hilfreich sein, sich Beistand bei Selbsthilfegruppen zu suchen oder sich in Internetforen oder sozialen Medien mit anderen Betroffenen auszutauschen. Auch viele Krankenkassen bieten psychologische Unterstützung über Telefon oder Internet an. Auch Gespräche mit Seelsorger:innen oder Therapeut:innen können helfen, mit den eigenen Ängsten besser umzugehen.

Wichtig: Beachten Sie bitte auch Ihr eigenes Infektionsrisiko, wenn Ihr Partner/Ihre Partnerin krank ist. Gerade bei älteren Menschen ist das häusliche Infektionsrisiko groß. Tragen Sie zu Hause einen Mund-Nasen-Schutz, achten Sie auf Abstand, und lüften Sie regelmäßig die Räume.

Weitere Informationen zur psychologischen und psychosozialen Unterstützung und Links zu möglichen Anlaufstellen finden Sie in der Rubrik „Unterstützung".

Wo finden Familien in der Coronapandemie Unterstützung?

Für viele Familien ist die Coronapandemie eine besonders schwierige Zeit. Homeoffice, Homeschooling und eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten für Eltern und Kinder sorgen für Stress, der durch die allgegenwärtige Gefahr einer Infektion verstärkt wird. Da ist es wenig erstaunlich, dass bei vielen Menschen die Nerven blank liegen und dass es schnell zu Frustrationen, Konflikten und Streit kommen kann.

Wie kann man Kinder in der Pandemie am besten unterstützen? Wie die eigenen Sorgen bewältigen – und wo gibt es Hilfe, wenn man mal nicht mehr weiter weiß? 

Informationen und Tipps für Eltern bietet auch die Website Kindergesundheit.info von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Welche finanziellen Hilfen für Familien in der Corona-Zeit angeboten werden, können Sie auf dem Familienportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nachlesen.

Schauen Sie auch in die Rubrik „Unterstützung“. Dort haben wir zusätzliche Informationen und Beratungsmöglichkeiten zusammengestellt.